Wissenstransfer in einer KI-Weiterbildungsgruppe aus Fach- und Führungskräften
In einer 8-wöchigen Vollzeit-Weiterbildung zum KI-Manager (IBB) prallten sehr unterschiedliche Menschen und Vorkenntnisse aufeinander. Begriffe wie LLM, API und Automatisierung waren für viele Teilnehmende neu. Das verlangsamte die Gruppe. Offiziell als Problem benannt war das nicht, gebraucht war eine Lösung trotzdem.

Umsetzung
Erklärvideos
Zwei kurze Videos mit NotebookLM: „Was sind Automation, Assistenten, Agenten?“ und „LLM, API, API-Key, was ist das?“. Kein Fachjargon, aber auch nicht vereinfacht. Kurz, klar, sofort einsetzbar.
n8n-Woche
Lern-Workflow konzipiert, den die Teilnehmenden selbst gebaut haben. Ziel war nicht, dass jemand einen funktionierenden Workflow bekommt, sondern dass er ihn versteht und eigenständig weiterentwickeln kann.
Live-Präsentation
Das eigene lokale KI-Setup vor der Gruppe vorgeführt: Infrastruktur, Workflows, Entscheidungen dahinter. Keine Folien, sondern das laufende System.
Ergebnis
- Teilnehmende ohne technisches Vorwissen konnten Konzepte eigenständig anwenden
- Die Gruppe hat danach gezielter und schneller gearbeitet
- Niemand hat mich darum gebeten. Es war offensichtlich gebraucht.
Was hier in einer Lerngruppe entstand, lässt sich auf einen Betrieb übertragen: Erklärformate auf Abruf, Workflows zum Selberbauen, eine Wissensbasis, die mitwächst. Mit Werkzeugen wie NotebookLM, RAG-basierten Chatbots oder Lernassistenten wird daraus ein laufendes System, das Mitarbeitende beim Aufbau eigener KI-Kompetenz begleitet. KI-Kompetenz nützt wenig, wenn sie bei einer Person bleibt. Das ist der Praxistest für das, was ein Betrieb von jemandem in dieser Rolle braucht.

