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Vor der KI kommt die Klarheit

Digitalisierungsberatung für einen Kleinbetrieb mit Partnernetzwerk, laufendes Mandat

Der Inhaber wollte KI einführen, um Aufwand zu reduzieren. Im Gespräch wurde schnell klar, dass die Grundlage dafür noch nicht gegeben war. Der Betrieb arbeitet mit einem Netzwerk aus selbstständigen Partnern, die in ihren Regionen ausliefern. Alles drumherum, von der Angebotsstellung über die Auftragsabwicklung bis zur Rechnung, läuft zentral beim Inhaber. Wissen und Aufgaben sind über Jahre gewachsen, kaum dokumentiert, nirgends zusammengeführt.

Das Ziel haben wir gemeinsam neu gefasst: nicht KI als erstes, sondern Klarheit über das eigene Geschäft. Erst wenn Abläufe verlässlich laufen, lohnt es sich, sie zu automatisieren.

Umsetzung

  • Phase 1 (laufend): Wissen sichern. Was nur im Kopf des Inhabers liegt, wird sichtbar gemacht. Aufgaben rund um Angebotsstellung, Auftragsabwicklung und Rechnung werden dokumentiert, bis jemand anderes sie nachvollziehen kann.
  • Phase 2 (Start Sommer 2026): Struktur aufbauen. Prozesse glätten und standardisieren. Was nicht verlässlich läuft, lässt sich nicht automatisieren.
  • Phase 3 (geplant): Automatisieren. Leads, Aufträge und Customer Experience mit KI-Unterstützung verbessern, sobald die Basis steht.

Stand

  • Wissen liegt erstmals dokumentiert vor, nicht mehr nur im Kopf des Inhabers
  • Erste Aufgaben aus dem Tagesgeschäft sind beschrieben und nachvollziehbar
  • Die Grundlage für Phase 2 entsteht gerade

Nicht jedes Unternehmen braucht KI als erstes. Manchmal ist Klarheit über die eigenen Abläufe der wichtigere Schritt, um den Weg zu KI frei zu machen.

Phase 2 startet im Sommer 2026. Dieses Projekt läuft und dieser Beitrag wird mit dem Fortschritt aktualisiert.